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23.6.2015

Martin-Luther-Schule gewinnt Jugendpreis „myDigitalWorld 2015“



Das Musikvideo zum „Make IT safe“-Projekt der MLS ist erneut in einem bundesweiten Wettbewerb erfolgreich platziert. „MyDigitalWorld“ entstand im Rahmen des 8. IT-Gipfels der Bundesregierung und stellt dem Jugendwettbewerb mit Google, Microsoft, Facebook, Ericson, Sky und der Deutschen Telekom namhafte Paten zur Seite. Das 2014 in Zusammenarbeit mit dem Marburger Rapper Shalau Baban und dessen Produzent Joshua Tischkau entstandene Musikvideo überzeugte die Jury “...in Qualität, Eigeninitiative und Nachhaltigkeit für mehr Vertrauen und Sicherheit im Netz“.

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Die „ECPAT“-Schülerinnen und Schüler setzen sich im Video mit dem heiklen Thema „Sexting“ und „Cyber-Grooming“, der gezielten sexualisierten Ansprache von Kindern und Jugendlichen im Internet, auseinander. Im Rahmen des ECPAT-Projektes (ECPAT: ‘Arbeitsgemeinschaft zum Schutz der Kinder vor sexueller Ausbeutung’) wurden vier Peer-Experten zwei Jahre lang ausgebildet, dabei wurden sie zum Beispiel bei speziellen juristischen Fragen vom Marburger Staatsanwalt Oliver Rust betreut. Jetzt fungieren sie an der MLS als kompetente Berater für die Schülerschaft bei Fragen rund um die Sicherheit im Internet. „Wir sind stolz, dass unser Projekt mit dem Jugendpreis eine weitere hohe Auszeichnung erhält“, freut sich Ann-Katrin Fernandez, neben Birgit von Bargen eine der beiden Initiatoren des Projektes, das seit seiner Entstehung viel Aufmerksamkeit auf sich zog. Nach der Berlin-Premiere im Frühjahr 2014 bekundete das Landeskriminalamt großes Interesse am MLS-Video für seine Präventionsarbeit mit Jugendlichen, im November 2014 brachte der Deutschlandfunk mit Interviews und Beiträgen zum Thema „Sexting und Cyber-Mobbing“ eine Live-Sendung aus der MLS. „Der Jugendpreis bestätigt unsere bisherige Arbeit und motiviert uns am Themenbereich „jugendliche Internetkommunikation“ dran zu bleiben“, berichtet Fernandez. Überreicht wurde der Sachpreis im Wert von 500.- Euro durch Staatssekretär Ole Schröder vom Bundesinnenministerium.



B. Griesel